Musiker


Luis Frank Arias Mosquera, “El Macry” (Vocals)
Geb. am 30.07.1960 in Havanna/Kuba.
Er war lange Zeit bei allen weltweiten Konzerten an der Seite des „großen“ Compay Segundo (Buena Vista Social Club). Zwei Jahre steuerte er die Leadstimme zu den Afro-Cuban All Stars unter Juan de Marcos González (dem musikalischen Leiter vom Buena Vista Social Club).
Ein Höhepunkt seiner Karriere war 2004 die Mitwirkung an dem von Wim Wenders präsentierten Film „Música Cubana“, sowie dem dazugehörigen Soundtrack. In seiner eigenen Formation (Soneros de Verdad) war ursprüngliches Gründungsmitglied unter anderem der legendäre Pío Leyva. In dieser Band bleibt er (auch nach seinem Tode) dem Son Cubano treu.Sänger & Leader Luis Frank beherrscht die gefühlsbetonte kubanische Musik wie kein anderer. Er ist ein Meister des Son Cubano!
Juan „Cotó“ de la Cruz Antomarchi (Tres Cubano)
– Der “Jimmy Hendrix der Salsa”!
Bei den Dreharbeiten zu Wim Wenders Film „Música Cubana“ traf Luis Frank auf Cotó, den wohl besten Tres-Spieler ganz Kubas. Er tourte bis dato bereits mehrfach mit vielen namhaften Größen der Latinmusik durch die ganze Welt: mit den Afro-Cuban All Stars, Cubanismo, dem Afro Cuban Jazz Project, Orlando Valle Maraca, Banacongo, El Africano Papa Noel, dem Orquesta Internacional – und sogar die Finnische Kult-Rockgruppe Leningrad Cowboys wollte Cotó unter anderem für ein Festival in Helsinki, wo er vor 40.000 Menschen auftrat.
Lázaro Amauri Oviedo Dilout (Trompete, Vocals)
Geboren am 10. Dezember 1972 in Havanna/Kuba.
Lázaro arbeitete zusammen mit Größen wie z.B. Juan de Marcos González (Afro-Cuban All Stars), Teresa Garcia Caturla (Buena Vista Social Club), Osmundo Calzado, Michael Brecker und Augusto Enriques (Mambo Band). Er tourte mehrfach um den Globus und wirkte in unzähligen Studioproduktionen mit. Wenn er zu Hause in Kuba ist, arbeitet er auch mal gerne als Trompeter im Orchester des kubanischen Radios und Fernsehens unter der Leitung von Miguel Patterson. Lázaro ist ebenfalls ein Begleiter der wichtigen kubanischen Musikszene.
Carlos Querol Aldana (Gitarre und Vocals)
Am 27. Februar 1966 in Havanna geboren, begann seine Karriere 1984 bei den Los Bocucos unter der Leitung von Roberto Correa. Er spielte zusammen mit Größen wie Ibrahim Ferrer, Fernando Álvarez und Carlos Montalvo Querol.
1991 wurde er Mitglied des Quintetts von Carlos Puebla. Produktionen mit verschiedenen Labels wie Sony Music, Fania Records und Termidor machten ihn bekannt. Es folgten internationale Tourneen (u.a. in Zypern, Kolumbien, England, Spanien, Italien, der Schweiz, Österreich, Deutschland,). Weiterhin wirkte er bei Filmmusikproduktionen für Fuego Cubano und Aquella Casita Lejana mit. Carlos schreibt und inszeniert bis heute Musikstücke für das Theater in Kuba.
Alexander „El Vivo“ García Barrera (Perkussion und Vocals)
Er wurde am 8. Februar 1977 in Havanna geboren. In seiner Familie hat das Spielen von Perkussionsinstrumenten eine sehr lange Tradition. Nachbar und Freund war der große Sänger Roberto Faz. Im Laufe seiner Karriere hat García mit vielen namhaften Gruppen und Musikern Kubas gespielt. Erwähnt seien hier Bands wie El Muzo y su Sonora, Los Caribeños, Colé Colé, Jelengue, Conexión Salsera und Luis Frank Arias “El Macry”. Unter anderem hat El Vivo bei Produktionen von Opernstar Béla Mavrák und Schlagersänger Roberto Blanco mitgewirkt.
Fabián Sirgado Pérez (Perkussion und Vocals)
Fabián ist ein hochbegabter Percussionist und Latindrummer. Er wirkte bereits in vielen Studioproduktionen mit und arbeitete mit namhaften Musikern wie Marjito Rivera „Mayito“, Ángel Bonne, César “Pupy” Pedroso (alle ehemals von den Los Van Van); aber auch an Projekten des deutschen Trompeters Peter Krauss und des französischen Pianisten Ralf Schmid.
Nicolás Alberto Sirgado Llanes (Bass und Vocals)
Wurde am 26. August 1957 in Havanna geboren. Nach seinem Musikstudium tourte er lange Zeit mit dem Orquesta de la Escuela Nacional de Arte (ENA) durch Russland, Weißrussland, Moldawien und die Ukraine. Später spielte er mit Afrocuba, Nicolás Reynoso, Arturo Sandoval, Pacho Alonso, Oru und José María Vitier. Er begleitet unter anderem auch das regionale Symphonieorchester und produzierte Musik für verschiedene TV-Sender. 1989 erhielt er die Auszeichnung für Nationale Kultur und der Orden des Capitán San Luis, für seine musikalischen Leistungen. Bis heute ist er weltweit bei vielen großen Tourneen und Festivals dabei.